Die Stadt Bielefeld in Nordrhein-Westfalen ist wie viele andere Städte auch Heimat einer Vielzahl von Spielhallen, die verschiedene Spiele und Automaten anbieten. Bei diesem Artikel soll es jedoch nicht darum gehen, einzelne Spielhallen zu bewerten oder ihre Angebote zu präsentieren, sondern vielmehr um eine allgemeine Übersicht über den Begriff «Spielhalle» selbst.

Überblick

Die Bezeichnung «Spielhalle» bezieht sich auf ein Geschäftslokal, in dem verschiedene Spielautomaten und Spiele angeboten werden. Spieler können hier an verschiedenen Geräten Geld spielen oder gegen fiktive Preise (sogar für die eigenen Gesundheits- oder Wohlbefindenszustände) wetten.

Definition

Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland haben eine gemeinsame Spielhalle Bielefeld Definition von Spielhallen festgelegt: Als Spielhalle gilt jedes Geschäftslokal, in dem mindestens acht automatische Glücksspielgeräte (Glücksspielautomaten) oder Spielmaschinen aufgestellt sind. Ebenfalls unter den Voraussetzungen einer Spielhalle fallen Automatenaufsteller und Glücksspiel-Verleih.

Eine solche Ausrichtung ist darauf hin angelegt, die Ziele der öffentlichen Sicherheit in dem Zusammenhang zu fördern: So ist es eine weitere Schritt, um Minderjährigen den Zugang zum illegalen Glücksspiels anzubieten und gegen das Geldwaschen vorzugehen.

Beispiel für einen Bereich innerhalb einer Spielhalle

Die Ausstattung der Spielhallen reicht von den einfachsten Automaten bis hin zu komplizierten Casino-Simulatoren. So bieten manche Geräte Freispielen an, während andere das Spielen mit virtuellen oder echten Münzen ermöglichen.

In Bielefeld selbst finden sich auch Anbieter für sogenannte «Fachgeschäfte», also nicht nur Glücksspiele sondern spezielle Abenteuer. Das können Rennspiele im Stil der Formel 1, aber auch Schießereien oder Flugkampf simulator sein.

Rechtliche Aspekte

Die Rechtslage betrifft Spielhalle und Spieler in Gleichmaß. Die Befragung von Mitarbeitern einer Spielhalle ergab mehrheitlich das Ergebnis: sie wissen nicht, wie sie mit den Minderjährigen umgehen sollten.

Spielhallen unterliegen einem strengen Glücksspielgesetz, da der Staat in vielen Ländern versucht, einen Schaden zu verhindern und sicherzustellen.

Einige Faktoren müssen dabei beachtet werden: Einstufung als Spielhalle ist auch von den automatischen Geräten abhängig.

Spielhallen betreiben Glücksspiele in zwei Formaten:

  1. Automatenaufsteller bieten verschiedene Automatenspiele an, die Spieler mit virtuellen Geldbeträgen (Credits) spielen können. In der Regel müssen diese Credits gegen ein Echtgeld oder Barzahlung gekauft werden.
  2. Einige Spielhallen haben auch sogenannte «Glücksspiel-Maschinen», die komplexe Glücksspiele wie Roulette oder Poker nachahmen, aber in Wirklichkeit nur fiktive Preise vergeben und keine echten Gewinne erlauben.

Einige Fragen zum Verständnis der Rechtslage sind wichtig: Sind alle Automaten in Spielhallen legal? Und können sich Spieler auch mit Echtgeld spielen lassen?

Zulässigkeit von Automatenspielen

Nur solche Geräte, die bestimmten Regeln entsprechen und unter den Vorgaben des Glücksspielgesetzes stehen. Von diesem Gesetz erfasst sind alle solche, die in ihren Mechanismen auf einem «Zufallsprinzip» beruhen.

Freispiel, Demo oder Testmodus

Spielautomaten bieten in der Regel einen Freispielen an, sodass Spieler ohne Einsatz echtes Geld ein paar Runden spielen können. Das dient dazu, Neukunden zu gewinnen und die Automatenspiele kennenzulernen.

Der Unterschied zwischen «Freispiel», «Demo» oder «Testmodus» ist gering: In diesen Fällen spielt man nicht mit realen Guthaben, sondern simuliert das Glücksspiel. Während in anderen Spielhallen solche Modi sogar für einen kleinen Gebührenbetrag verfügbar sind, bietet manche Geschäftslokal den Zugriff zu einer Online-Demo oder dem Testmodus.

Das spielt eine wichtige Rolle: Da diese Spiele zwar «künstlich» sind jedoch immer noch als echtes Glücksspiel erfasst werden. So können Spieler mit unterschiedlichen Verhaltensweisen im Vergleich gebracht werden, um ein fundierteres Bild über die Spieler zu bekommen.

Einige Beobachtern zufolge hat das eine positive Auswirkung: «So kann man das Spielangebot viel besser kennenzulernen und sich für sein Lieblingsspiel entscheiden.»

Gewinnchancen

Die Gewinnsituation von Automatenspielen ist komplex. Sie reicht von fast garantierten Verlusten bis hin zu sehr großen Auszahlungen.

Im Allgemeinen gilt: Je höher der Einsatz, desto größer auch die Chance auf hohe Auszahlungsbeträge. Gleichzeitig aber steigt auch das Risiko verlorenzugehen. Der Spieler muss also ständig für eine Balance zwischen «Verlust» und «Gewinn» sorgen.

Kritikpunkte

Viele Kritiker befürchten, dass die Spielhallen Menschen in Schwierigkeiten bringen. Einige Beispiele sind:

Sowohl Kritiker als auch Vertreter der Branche können sich auf etwas einigen: Eine fairen Spielverlauf gibt es in der Regel nicht. So sind die Spieler bei manchen Automaten fast garantiert verloren und benötigten kein Echtgeld um abzuheben.

Abhilfe für Glücksspiel-Abhängigkeit

Neben Kritikpunkte existieren auch Möglichkeiten zum Abhilfen von Glücksspiel-Abhängigkeit: Viele Spielhallen bieten sogenannte «Büros» an, in denen Spieler sich um Rat oder Beratung zu einem Fachmann können.

Auch gibt es im Internet viele Angebote für Personen die mit ihrer Verlustgefahr nicht mehr zurechtkommen.